Sommer Kino

Sommerkino im Park , Forum Bad Fischau-BrunnKino wie vor 50 Jahren!

Einlass: 20:00 Uhr,  Film: 21:00 Uhr
Eintritt frei!
Nur bei Schönwetter!

Donnerstag,  16. August – Balduin der Heiratsmuffel

Gendarm Cruchot (Louis de Funès) aus Saint Tropez hasst die Ferienzeit. Überfüllte Strände und eine Armada von Touristen sind ihm einfach nicht geheuer. Als dann noch ein Temposünder an ihm vorbeibraust gibt ihm das den Rest und er beginnt eine Verfolgungsjagd, um den Raser zur Rede zu stellen. Dieser entpuppt sich aber als die äußerst attraktive Josepha (Claude Gensac) und schon ist es um den Polizisten geschehen. Bis über beide Ohren verliebt er sich in die junge Frau und gaukelt ihr vor, dass er eigentlich viel jünger ist und seine schon erwachsene Tochter Nicole (Geneviève Grad) noch ein kleines Kind ist. Mit allen Mitteln buhlt er liebestrunken um die Gunst der schönen Frau, doch auch sein Vorgesetzter hat ein Auge auf Jospeha geworfen und so beginnt nicht nur ein Buhlen um das andere Geschlecht, sondern auch um die Leitung der Polizeistation in Saint Tropez.

Freitag, 17. August – Die Lümmel von der ersten Bank

Pepe Nietnagel, pfiffiger Pennäler an einem Gymnasium, heckt mit seinen Klassenkameraden immer neue Streiche aus. Ein junger Pädagoge zeigt Verständnis für die Rasselbande, darum möchte Pepe ihm gern helfen, die hübsche Tochter des Direktors zur Frau zu gewinnen und lässt sich dafür einiges einfallen. Pepe Nietnagel (Hansi Kraus) hat einen gutbetuchten Vater (Georg Thomalla), eine hübsche Schwester (Uschi Glas) und ständig Ärger mit Studienrat Knörz (Rudolf Schündler), der ihm das Abitur am Mommsen-Gymnasium verbauen will. Kein Wunder, dass Pepe dafür dem verknöcherten Lehrer das Leben sauer macht. Mit einem verrückten Streich schafft er es, dass selbst Direktor Taft (Theo Lingen) am Verstand seines Kollegen zu zweifeln beginnt und ihm dringend rät, in ein Sanatorium zu gehen. An Stelle von Knörz kommt der junge Dr. Kersten (Günther Schramm) an die Schule. Er findet schnell ein besseres Verhältnis zu Pepe und dessen Klassenkameraden, auch wenn sie weiterhin für allerlei Aufregung an der Penne sorgen. Kersten verliebt sich in Helena Taft (Gila von Weitershausen), die nette Tochter des Schulleiters, die von ihm ebenfalls sehr angetan ist. Ihrem Vater passt das allerdings nicht und er glaubt, das Liebespaar mit väterlichen Machtworten auseinanderbringen zu müssen. Für Pepe wiederum ist es Ehrensache, Dr. Kersten auf seine Weise beizuspringen. Seine Mitschüler finden das höchst vergnüglich, Herr Direktor Taft weniger… „Die Lümmel von der ersten Bank“ mit Theo Lingen, Hansi Kraus, Gila von Weitershausen und Uschi Glas gehört zur erfolgreichen Serie der „Lümmel“-Filme der 1960er-Jahre, die der MDR in den nächsten Wochen sendet. Für Theo Lingen, der als Studiendirektor Taft anfangs stets strenge Sitten und Anstand vertreten musste, dann aber allmählich „auftauen“ durfte, eine dankbare Rolle. Zum Liebling des Publikums wurde er in Rollen, die er mit karikierender Meisterschaft gestaltete: immer ein bisschen zu eifrig, ein bisschen zu pedantisch, ein bisschen zu engstirnig, ein kleiner Gernegroß, der schließlich doch überraschende Situationen meistert und unerwartet eine gewisse Größe zeigt – so auch in diesem Film.

Samstag, 18. August –  Der Partyschreck

Hrundi V. Bakshi (Peter Sellers) ist ein indischer Komparse, der ein Engagement in einer Hollywood-Produktion ergattern konnte. Durch seine überaus tollpatschige Art vermasselt er jedoch eine Szene nach der anderen und legt obendrein auch noch das komplette Set in Schutt und Asche. Nachdem ihm die Produzenten des Films ziemlich eindeutig ihre Meinung mitgeteilt haben, ist er seinen Statistenjob erst einmal los. Als er überraschenderweise kurz danach auf der Party des bedeutenden Hollywood-Bosses Clutterbuck (J. Edward McKinley) zu Gast ist, wittert er abermals seine große Chance, um im Filmgeschäft wieder Fuß fassen zu können. Aber auch auf der rauschenden Feier lässt Bakshi kein Fettnäpfchen aus und stolpert erneut von einer skurrilen Situation in die nächste. Sein Ziel gerät in weite Ferne.